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Es gibt Momente im Leben, die lassen uns ganz plötzlich innehalten.
Nachdenken. Über die Zukunft. In diesen Tagen habe ich mir einen Vortrag über
und von Andreas Niedrig (Triathlet – Vom Junkie zum Ironman, ein persönlich
total lockerer Mensch, mit einem breiten Spektrum an Lebenserfahrung) angehört.
An meine eigene Lebenssituation bzw. das was bisher hinter mir liegt an
Lebenserfahrung wird wieder einem plötzlich bewusster und es ermöglicht
Entschlüsse zu fassen. Dinge klarer zu sehen.
(Anmerkung. Ich hoffe das es in Ordnung ist, die Begeisterung so wiederzugeben,
da die Idee die dahintersteckt im Prinzip einleuchtend ist und sich wie ein
Dominoeffekt verbreiten sollte. Weil es wichtig ist.)
Ich versuch mal das wiederzugeben, was ich von dem genau verstanden habe und mitnehmen werde.
Es ist wichtig, Ziele zu haben. Entscheidend ist aber, sie
auch zu erreichen.
Genau dies ist der Weg: Nicht warten, sondern losgehen!
Das Ziel kommt nicht zu Dir – Du musst zum Ziel kommen!
Traue Dir ruhig etwas zu.
Beginne noch heute.
Das Erfolgsrezept:
Tu es einfach!
Formuliere deine Ziele!
• Aus einem Traum entsteht Dein Ziel
• Dein Ziel muss eindeutig und klar sein
• Formuliere Dein Ziel positiv
• Entwickle ein Gefühl dafür, wie es sein wird, wenn du Dein Ziel erreichst
• Spüre, wie gut es Dir dann gehen wird
• Der Erfolg muss von Dir allein abhängen
Motiviere Dich selbst!
• Belohne Dich für erreichte Ziele
• Führe Tagebuch, in dem Du nachvoll ziehen kannst, wie Du Dich entwickelst
• Stelle Dir den Tag vor, an dem Du Dein Ziel erreichst
• Setzte Dich selbst unter positiven Druck
• Fange einfach an – Schritt für Schritt
Erreiche Deine Ziele!
• Verlange nicht alles auf einmal von Dir
• Teile Dir Etappen ein – kurzfristig, mittelfristig, langfristig
• Verschwende Deine Energie nicht
• Erkenne Deine Stärken, akzeptiere Deine Schwächen
• Erkenne Hindernisse auf dem Weg
• Nimm Dir Zeit – sei realistisch
• Setzte Dir ein Datum und schreibe es auf
Wenn Du am Ziel bist...
• Du hast Erfolg gehabt – schöpfe daraus Mut und Vertrauen für neue Ziele
• Du hast dieses eine Leben – lebe es
• Und bleibe Dir bei allem, was Du tust immer selbst treu
Das Vergangene lässt sich nicht mehr ändern. Wir können nur daraus lernen und damit können wir das was kommt beeinflussen.
| Z | Zielsetzung : | Zu gewinnen heißt, das Ziel zu erreichen, das man sich gesetzt hat. |
| U | Umsetzung | Worte in Taten umsetzen. Jetzt nicht erst später |
| K | Kraft | Durchhaltewille eine Herausforderung zu bestehen |
| U | Unterstützung | Hilfe annehmen, wir sind nicht alleine |
| N | Nachhaltigkeit | Den verantwortungsbewussten Umgang mit unseren Ressourcen. |
| F | Freiheit | Mit Freude in den Tag um das Leben wirklich zu genießen |
| T | Training | Vorbereitung das Ziel zu erreichen |
Unsere Wünsche sind Vorgefühle der Fähigkeiten, die in uns liegen. Vorboten dessen, was wir zu leisten imstande sein werden (Goethe)
Um Seine Ziele zu erreichen bedarf es sicherlich
• Ausdauer
• Zielstrebig
• Hartnäckig
• Diszipliniert
Als erstes muss man sich im Klaren sein, d.h.
1. Nachdenken : Was will ich / will ich nicht
2. Planen : Energie bündeln
3. Teilziele formulieren
Ich persönlich benutze drei Fragen um etwas herauszufinden
1. Was will ich genau (Ziel)
2. Wie erreiche ich es (Weg)
3. Wie fühle ich mich dabei (Hinterfragen ob es das richtige ist)
Dabei müssen realistische erreichbare Zielvorgaben definiert werden. Am besten geschieht dies in kurzfristige, mittelfristige und langfristige Ziele.
Egal worum es geht, es ist wichtig zur Ruhe zu kommen: Stets mit den Gedanken, bei dem sein, was gerade geschieht und was wir machen. Und nicht ständig vorauseilen. Also wenn wir etwas erledigen, ein Problem lösen, sollten wir nicht schon innerlich mit dem übernächsten beschäftigt sein.
Wir erreichen unsere Ziel nur dann, wenn wir
• An Ziele glauben
• Von Zielen träumen.
• Man kann fast alles schaffen, wenn man es nur richtig will.
Schließlich gibt es den Begriff der „Selbsterfüllenden Prophezeiung“
Wenn wir etwas erreichen wollen, hilft es mittels positiver Bilder zu assoziieren oder negative Beispiele zum Ansporn zu nehmen.
Wer sein Ziel kennt, kann sich entscheiden.
Wer sich entscheidet, findet seine Ruhe.
Wer seine Ruhe findet, ist sich sicher.
Wer sich sicher ist, kann überlegen.
Wer überlegt, kann sich verbessern.
(Konfuzius)
Es ist unglaublich, wie viel Kraft die Seele dem Körper zu verleihen vermag. (Wilhelm von Humbold)
Wenn man sich nun über seine Ziele / Teilziele im klaren ist so ist müssen
die gefassten Vorsätze innerhalb von 72 Std. laut einer Studie in die Tat
umgesetzt werden. Ansonsten
Keine Ausreden. Kein Wenn oder Aber. Kein kann ich auch morgen noch machen.
Beharrlich zu sich selbst sein. Das hat mit Zielstrebigkeit zu tun.
Bei allem was um uns herum passiert und wir uns entscheiden müssen gilt es natürlich eine Abwägung zu machen.
Ist es wichtig
Ist es dringend.
Ist es wichtig und dringend
Im dritten Fall sollten wir es dann auch wirklich tun. Und genau darum geht
es. Unsere eigenen Ziel sollten uns wichtig und dringend sein.
Ok, bisweilen kommt schon mal was dazwischen, aber aus den Augen sie zu
verlieren hieße, es ist nicht das Ziel, unser Ziel. Und wenn das ständig
passiert, leben wir ziellos in den Tag.
Kein Weg = Kein Ziel = Kein Erfolg
Denn es ist doch besser auf neuen Wegen gelegentlich zu stolpern, als in alten Pfaden immer auf der Stelle zu treten (chinesisches Sprichwort)
Es bedarf dabei schon einiges an Durchhaltewillen um sein Ziel zu erreichen.
Schließlich sollten Ziele eine Herausforderung sein, sonst empfinden wir nichts
dabei sie zu erreichen.
Wenn es einmal schwierig wird hilft die Frage: Warum ist mir das Ziel wichtig?
Dies fördert die Motivation und mobilisiert Kräfte.
Mann muss das Unmögliche versuchen, um das Mögliche zu erreichen. (Hermann Hesse)
In diesem Zitat liegt etwas besonderes, wir müssen lernen ein effektives
Zeitmanagement zu haben. Der Tag hat nur 24 Std. Und das Leben ist so
mannigfaltig (bunt und schön) und will gelebt werden. Auch werden wir durch
äußere Faktoren gezwungen uns ständig anzupassen und zu verändern. Kommt es zu
Störungen in unserer Planung benötigen wir außerdem auch ein Krisenmanagement,
damit wir konsequent unser Ziel erreichbar halten.
Tja und was wäre die Menschheit ohne den Glauben Dinge tun zu können, wo Andere
es für unmöglich halten. Kein Gipfel der Welt wäre je erklommen, wir hätten
keine Flugzeuge, in den Köpfen der Menschheit lebten wir auf einer Scheibe. Wir
würden nie diese Glück verspüren etwas vollbracht zu haben. Unsere Ziele
erfordern die Bereitschaft Grenzen zu überschreiten.
Klingt schwer, ja. Fragen wir einen Boxer der in jeder Runde auf die Bretter geschickt wird, aber nie aufgibt und immer wieder aufsteht. Es hat was mit sich quälen zu tun, aber auch mit dem Willen. Mit dem eigenen Willen. Mit dem Glauben an sich selbst und dem was man erreichen will.
be harder - be faster - die proud
Na gut wir müssen nicht gleich sterben für ein Ziel, aber es darf schon etwas von uns selbst abverlangen, oder?
In jedem Fall müssen wir von uns selbst überzeugt sein, das es richtig und gut für uns ist. Wir können uns selbst begeistern in dem wir positive Anreize schaffen. Inindem wir mit Spaß und Leidenschaft dabei sind, erreichen wir ein besseres Lebensgefühl – „Ich genieße...das ich das tue“.
Aber bevor wir alles gleich jetzt und hier wollen und dabei an sich selbst scheitern sei dies mit gegeben.
Ich glaube, dass die Ungeduld, mit der man seinem Ziele zueilt, die Klippe ist, an der gerade oft die besten Menschen scheitern (Friedrich Hölderlin)
Der Langsamste, der sein Ziel nicht aus den Augen verliert, geht noch immer geschwinder, als jener, der ohne Ziel umher irrt. (Gotthold Ephraim Lessing)
Keine Straße ist lang mit einem Freund an deiner Seite (japanische Weisheit)
Hierbei geht es darum, nicht immer mit dem Kopf durch die Wand oder alles
ganz alleine zu schaffen. Das gilt auch im Umgang mit unseren Gefühlen, Ängsten
und Sorgen.
Mit sollten mit Gefühlen ehrlich und offen umzugehen, anstatt sie
wegzuschließen, dann weiß der Gegenüber, wie es mir geht und hat die Chance
darauf zu reagieren.
Der Mensch lebt auch vom Zuspruch. Beziehung zu Menschen ist in unserem Leben
extrem wichtig. Hilfe geben und annehmen. Sie bewahrt uns vor dem Scheitern.
Hilfe bei andern zu finden, ist immer ein Geschenk.
Wenn wir etwas erreichen wollen, gilt es dabei auch, dass wir es immer wieder tun können und uns auch etwas neues vornehmen können. Verweigern wir aber unserem Körper Erholung, treiben Raubbau an ihm, überfordern uns, so wird das Ziel oder das Nächste für uns nicht zu schaffen sein. Wir müssen lernen einen verantwortungsbewussten Umgang mit unseren Ressourcen anzustreben. Das bedeutet Lebensqualität, Respekt vor sich und anderen. Die Pflege des Körpers wird dieser uns danken.
Wer keine Zeit für seine Gesundheit hat, wird eines Tages Zeit haben müssen, krank zu sein.
Der höchste Lohn für unsere Bemühungen ist nicht das, was wir dafür bekommen, sondern das, was wir dadurch werden. (John Ruskin)
Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, dass er tun kann, was er will, sondern darin, dass er nicht tun muss, was er nicht will. (Jean-Jacques Rousseau)
Wann sind wir wirklich frei.
Eine Antwort könnte lauten, wenn wir mit Freude in den Tag gehen.
Eine andere, wenn wir es schaffen, die eigenen Mauern niederzureißen.
Niemand ist frei, der über sich selbst nicht Herr ist. (Matthias Claudius)
Es werden mehr Menschen durch Übung tüchtig als durch ihre ursprüngliche Anlage. (Demokrit)
Mit jedem Training lernen wir etwas dazu, haben die Chance sich zu
verbessern. Bedeutet auch harte Arbeit. Aber vor allem : Entdecke deine
Möglichkeit
Durch das Erreichen unserer (Teil)-Ziele, haben wir erfolgreich einen Weg
begannen. Wir verspüren plötzlich ein ungemein starkes Gefühl: Glück. Der Körper
belohnt uns mit der Ausschüttung von Endorphinen. Und das ist sehr schön.
Nehmen wir den Sport zum Beispiel. Hierbei kann es hilfreich sein z.B. im Verhältnis 3 x Training zu 1 x Ruhe die Belastung auf den Körper zu verteilen. Wir lernen unseren Körper einzuschätzen, in zu fordern, wir merken was geht, kennen Grenzen und können diese auch verschieben, neue Fähigkeiten kommen hinzu.
Regelmäßige Trainingszeiten werden zu Fixpunkten und strukturieren den Tag und die Woche. Sie verändern den Alltag. Veränderung bedeutet die Aufgabe von Gewohnheiten die uns plagen.
Die physische Komponente ist beim Training ebenso wichtig wie die körperliche Fitness. Das Siegen, das Ankommen fängt im Kopf an. Und das alles will auch trainiert werden. Die Technik, das Abplagen, das Nicht-Aufgeben, wenn es schmerzt, die Ausdauer zu haben, durchzuhalten.
Der Satz, „Ich glaub an mich“, mobilisiert uns, wenn wir ihn ehrlich gemeint zu uns selbst sagen.
Diese Art der Ehrlichkeit müssen wir in unser eigenes Leben / Training mit einbauen. Der Anfang bildet eine Art Bestandsaufnahme um etwas zu verändern und voran zu treiben.
Wie schaut es in meinem Leben tatsächlich aus:
Beziehung?
Familie?
Freunden?
Bin ich anderen Menschen ein Vorbild?
Wie geht es mir gesundheitlich?
Was kann ich machen um fit zu bleiben?
Wie steht es um das Finanzielle und Materielle?
Die Baustellen des Lebens angehen, was soll sich verändern?
Nutze die Chancen die sich ergeben.
Und warte nicht ein Jahr oder 10 Jahre ab
Jetzt!
Tue es einfach.
Glaub an dich!